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Wer die maltesischen Inseln abseits ausgetretener Touristenpfade entdecken will und dennoch nicht auf ein gutes Gruppengefühl verzichten möchte, sollte eine Jeep-Safari unternehmen. Diverse Anbieter auf Malta und Gozo haben solche organisierten Tracks in ihrem Angebot. Im Konvoi von meist fünf bis sechs Jeeps geht es kreuz und qür über die Inseln, wobei auch entlegene Schauplätze angefahren werden, die vielen Touristen verborgen bleiben. Geführt werden die Jeep-Safaris von erfahrenen Inselkennern, die via Funk Kontakt zu den übrigen Fahrzeugen halten. Vorgesehen ist zumeist mindestens ein Zwischenstopp zum Baden. Danach geht es weiter durch Felder, Hügel und Felsen. Vor Antritt der Fahrt sollte die jeweilige Gruppe einen eigenen Fahrer auswählen, der einen gültigen Führerschein besitzt und mindestens 21 Jahre alt ist. Ein wenig Abenteürlust gehört schon dazu, einen der Vierrad-getriebenen Geländewagen durch bizarre Küstenlandschaften und unbefestigte Wege zu steürn. Dennoch kann man sich beruhigt selbst hinters Steür setzen: Die Jeep-Safari-Anbieter verfügen verantwortungsvolle Führer und einen umfassenden Versicherungsschutz. Eine ganztägige Jeep-Safari auf Malta kostet rund 20 LM, eine Jeep-Safari auf Gozo ist - wegen der anfallenden Fährkosten - entsprechend teurer. Im Preis inbegriffen sind Verpflegung und Getränke. Auf den angebotenen maltesischen Landwein sollte man im Sommer bei sengender Hitze jedoch besser verzichten.
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