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verabschiedet, die der von 1921 ähnelte, jedoch führte man das Fraünwahlrecht ein.
In den 50er Jahren setzte eine große Auswanderungswelle ein, überwiegend nach Australien und Nordamerika. Die berühmten Schiffsdocks im Grand Harbour wurden unrentabel und hatten für die Engländer nur noch eine marginale Bedeutung. Somit stieg die Arbeitslosigkeit erheblich an. Dies hatte auch ein deutliche Stärkung der Gewerkschaften zur Folge. Als 1962 Wahlen stattfanden, führten beide stärksten Parteien (die Labour Party und die Nationalist Party) in ihrem Wahlprogramm das Ziel der Unabhängigkeit Maltas an. Bei einem Referendum sprach sie die maltesische Bevölkerung massiv für die Unabhängigkeit aus. Dieser Entwicklung wollte sich die Regierung in London nicht entgegenstellen und entließ Malta am 21. September 1964 in die Unabhängigkeit. Außerdem hat man ein gegenseitiges Verteidigungsabkommen unterzeichnet, wonach Malta Mitglied des britischen Commonwealth blieb und die englische Königin "Königin von Malta" wurde.
Noch heute spürt man auf Malta deutlich den Einfluss der Briten. Man denke alleine an den Linksverkehr, die Amtssprache englisch und viele Gepflogenheiten wie etwa das Schlange stehen. Und in jedem Ort findet man noch die so typischen roten Telefonzellen und Briefkästen.
Text von Chrstina aus Malta
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