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auf Malta einflussreichen katholischen Kirche, die sich u. a. gegen die Auflösung der konfessionellen Schulen wehrt.
1974 wird Malta unter der Labour Party zur "parlamentarischen Republik" mit einem Präsidenten als Staatsoberhaupt erklärt, das Land wählt für sich selbst den Status der politischen Neutralität. Außerdem wird das Truppenstationierungsabkommen mit Großbritannien aufgekündigt. Im März 1979 verlassen aufgrund des Abkommens die letzten britischen Truppen Malta.
1981 kommt es zu innenpolitischen Spannungen, nachdem bei Wahlen zwar die Labour Party knapp siegte,ihr jedoch Wahlmanipulation vorgeworfen wurde. 1981 wird Agatha Barbara als erste Frau Staatspräsidentin von Malta.
Bei Ghar Lapsi wird im gleichen Jahr die erste Meerwasserentsalzungsanlage in Betrieb genommen, womit der chronische Trinkwassermangel behoben wurde.
1984 tritt Premierminister Mintoff zurück, nachdem seine Regierung einen Preis- und Lohnstopp verhängt und die Enteignung kirchlichen Grundbesitzes beschlossen hatte. Soziale Missstände verschärften die innenpolitische Krise. Nachfolger von Mintoff wird der Sozialist Carmelo Mifsud Bonnici.
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