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Im Westen der Hauptinsel Malta ist die von den Winden geprägte Steilküste zu finden, die als Anlaufpunkt nicht ausgelassen werden sollte. Die hier spektakulär und gar etwas furchteinflössend tief zum Meer hin abfallenden Dingli Cliffs (ca. 200 Meter) zeigen die schroffe Seite Maltas und bieten gleichzeitig eine phänomenale Aussicht über das Meer zum Westen sowie, in der anderen Blickrichtung, über die Insel selbst. Reist man mit dem Mietwagen dorthin, ist es sinnvoll, vorsichtig mit seinem Gefährt umzugehen, da im Zielgebiet, nutzt man die steinigen Strassen, eventülle Unterbodenschäden für den allzu ungestümen Fahrer entstehen könnten. Die alte Hauptstadt Maltas namens Mdina sollte wohl ebenso zum Pflichtprogramm eines jeden Inselbesuchers gehören. Der Beiname "Stille Stadt" ist Programm, denn Autos und motorisierte Fahrzeuge sind innerhalb der mächtigen Stadtmaürn verpönt und nicht zu sehen. Auf einer felsigen Anhöhe stehend ist die zentrale Kathedrale der Stadt, Cathedral of St. Peter and St. Paul, weithin sichtbar und, bedingt durch die sehr gut erhaltenen Malereien im Innern, auch für nicht Kulturinteressierte allemal einen Blick wert. Auffällig ist an der Kathedrale auch, dass die beiden dort angebrachten Uhren verschiedene Zeiten zeigen ... um den Teufel zu täuschen. Die Aussicht über die Stadtmaür Richtung NordOsten bietet nahezu einen Gesamteindruck der Insel, die von hier aus mit ihren knapp 250 qkm Fläche noch kleiner wirkt und nur unwesentliche Höhenunterschiede zeigt.
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