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Als äusserst amüsant wie auch interessant empfand ich den Besuch des Filmkulissendorfes "Popeye Village" im NordWesten der Insel, gelegen an der Anchor Bay. Vorher war mir nicht bekannt und bewusst, dass hier 1980 ein mit realen Menschen gedrehter Film um die sonst eher aus Trickfilmen bekannte Figur des spinatessenden Popeye entstand. Der nur tagsüber mögliche Besuch ist für ein geringes Eintrittsentgelt seinen Besuch wert. Eingebettet in eine romantisch wirkende Felsenbucht kann der Besucher durch ein Miniaturdorf schlendern, die Schule besuchen oder gar in einem (jetzt realen) Wirtshaus einen Snack zu sich nehmen.
Allseits empfohlen, von uns aber beim damaligen Besuch leider nicht durchgeführt, ist zumindest ein Kurzbesuch der Nebeninsel Gozo, die ebenfalls Malta zugehörig ist. Vom Fähranleger aus kann man sich schon einen ersten Eindruck schaffen und das viel grüner wirkende Eiland aus der Ferne auf sich wirken lassen. Die Überfahrt mit dem eigenen Mietwagen, die etwa 30 Minuten in Anspruch nimmt, ist empfehlenswerter als die Linienbusverbindungen auf der Insel nutzen zu wollen. Einer der bekanntesten der wenigen Sandstrände auf der Hauptinsel Malta ist die Golden Bay, etwas südlich von Popeye Village gelegen, die auch Heimstatt des direkt hier angrenzenden Hotels Golden Sands ist. Mir fiel jedoch, im Hochsommer, auf, dass der angrenzende Parkplatz mehr als üppig gefüllt war und ringsherum grosser Trubel herrschte - was mir weniger zusagte.
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