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Krankheiten
Die starke Sonneneinstrahlung und die hohen Temperaturen können im Sommer häufig zu Kreislaufbeschwerden führen. Auch ist die Zahl der Hautkrebserkrankungen in Malta vergleichsweise hoch. Es sollte deshalb unbedingt für einen ausreichenden Sonnenschutz gesorgt werden. Hellhäutige Typen sollten die Mittagssonne meiden und Haut bedeckende Kleidung tragen. In den Wintermonaten kann das feuchtkalte Wetter die Atemwege belasten. In der Gegend um Marsa und Delimara (Kraftwerke) herrscht zudem eine erhöhte Schadstoffbelastung in der Atemluft.
Mögliche Darminfektionen können durch sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene vermieden werden. Da das Leitungswasser zum großen Teil aus aufbereitetem Meerwasser besteht, sollte nur Trinkwasser aus Flaschen benutzt werden.
Hepatitis A und B kommen vor, Schutzimpfungen sind empfohlen.
Leishmaniase wird durch Sandmücken übertragen (mitgebrachte Haustiere sind besonders gefährdet). Ein wirksamer Insektenschutz ist empfehlenswert.
Tollwut gibt es auf Malta nicht. Haustierhalter, die ihr Hunde und Katzen mit nach Malta nehmen wollen, müssen sich deshalb an die Auflagen des Pet-Travel-Schemes (PETS) halten.
Sehr selten treten bei Reisenden Erkrankungen wie mediterranes Zeckenbissfieber oder Brucellose (Malta- oder Mittelmeerfieber) auf. Letztere wird durch unbehandelte Milchprodukte übertragen. Es sollten deshalb nur Erzeugnisse aus pasteurisierter Milch verzehrt werden.
HIV und Hepatitis B können durch sexuelle Kontakte oder mangelnde Hygiene bei medizinischen Eingriffen übertragen werden.
Saisonal bedingt sind Tröpfcheninfektionen wie z. B. Influenza.
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