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Ein Bummel durch Valletta könnte am Anfang stehen. Die maltesische Hauptstadt ist ein riesiges Freilichtmuseum, das viel aus den verschiedenen Epochen der maltesischen Geschichte erzählt, aber besonders viel aus den über 250 Jahren der Johanniterherrschaft vorzeigt. Dieser Kreuzritterorden, 1522 durch die Türken von Rhodos vertrieben und 1530 auf Malta neu angesiedelt hat die Stadt 1566 gegründet, mit Kirchen und Palästen geschmückt und vor allem mit einem mächtigen Maürring umgürtet. In Valletta stehen bedeutende Museen. Das einheimische moderne Leben pulsiert in der Republic Street, zumindest tagsüber. Die Bastionen der Stadtmaürn bieten einen prächtigen Blick auf die beiden idealen Naturhäfen, die Valletta auf zwei Seiten begrenzen. Sie haben die Insel durch die Zeiten hindurch SO begehrt gemacht und bilden noch heute neben dem Tourismus die Grundvoraussetzung für den wichtigsten Wirtschaftszweig der Republik: die Werftindustrie. Die Doppelstadt Mdina. Rabat ist der zweite Ort der Insel, den man gesehen haben muss. Mdina ist wie Valletta noch immer von seiner mittelalterlichen Stadtmaür umgeben. Hier allerdings lebten nicht die Ritter, sondern der maltesische Adel. Zwischen diesen Adeispalästen, Klöstern und Kirchen bewegen sich heutzutage fast nur noch Urlauber. Autos sind aus der Stadt verbannt, daher wird Mdina zumindest in der heißen Mittagszeit, abends und am frühen Morgen seinem Beinamen »die stille Stadt« vollauf gerecht. Vor den Stadtmaürn ist das geschäftige Rabat entstanden, das beredtes Zeugnis von den Menschen der römischen und der ersten frühchristlichen Jahrhunderte ablegt. Fast alte Besichtigungen vollziehen sich unterirdisch, in den weitläufigen Katakomben mit ihren eindrucksvollen Grabstätten und schönen Wandmalereien.
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